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Die Gemeinde
Gottmadingen und ihre Umgebung
Gottmadingen ist eine kleine Gemeinde an der Grenze zur Schweiz mit derzeit gut 7000 Einwohnern. Erstmals urkundlich erwähnt vor über tausend Jahren, wurden inzwischen einige nahe gelegene Dörfer eingemeindet: Bietingen, Ebringen und Randegg. Der Ort liegt in einer weitläufigen flachen Senke, geschützt gegen rauhe Winde in der malerischen Region des Hegaus mit seinen zahlreichen alten Vulkankegeln. Nach Süden gestattet das Rheintal einen Blick auf die Innerschweiz; bei schönem Wetter kann man sogar die Bergmassive des Säntis und der Sieben Churfirsten sehen. Gottmadingen bietet gute Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf. In den Hotels und Gaststätten mit z.T. internationaler Küche sind Sie gern gesehener Gast. Das beheizte Freibad der Gemeinde mit seinen 15.000 qm großen Liegewiesen am Fuße des Heilsberges ist großzügig gestaltet und bietet kleinen wie großen Wasser-Fans ungetrübtes Schwimm- und Plantschvergnügen. Gottmadingen ist umgeben von Wäldern mit einer Vielzahl interessanter Wanderwege in der so einzigartigen und abwechslungsreichen Landschaft. Insbesondere von den Kuppen der alten Vulkane aus hat man weite Aussichtsmöglichkeiten. Auf einigen dieser alten Vulkankegeln finden sich heute noch Ruinen ehemaliger Festungsanlagen. Darunter auch in 6 km Entfernung von Gottmadingen, die weithin bekannte Burgruine des Hohentwiels, die hinsichtlich ihrer Ausdehnung größte Festungsruine Deutschlands. Aufgrund der Nähe der Region zum Bodensee und der klimatisch ausgleichenden Wirkung dieses großen Gewässers - von den Einheimischen auch leibevoll "schwäbisches Meer" genannt - ist der Hegau durch eine besondere Flora geprägt. So bieten die Südhänge des Vulkans Hohentwiel Deutschlands höchste Weinlage und in unseren Wäldern sind Orchideenarten, wie der Frauenschuh, und Lilienarten, wie der Türkenbund, zu finden. Dass die Region des Bodensees und seiner angrenzenden Gebiete durch ein ungewöhnlich warmes und südliches Klima geprägt wird, ist wohl am eindrucksvollsten bei einem Besuch der wunderschönen weltweit berühmten Blumeninsel Mainau zu erleben. Sie bietet im Freiland eine überragende florale Vielfalt, die in unseren Landen sonst nur in temperisierten Gewächshäusern gezeigt werden kann. Neben den alten Vulkankegeln hat die Region weitere geologische Besonderheiten zu bieten. In nur 4 km Entfernung zu Gottmadingen und nahe der schweizer Ortschaft Neuhausen/Schaffhausen liegt in Waldhänge eingebettet Europas größter Wasserfall, der Rheinfall. Und nahebei auch die Aach-Quelle, Deutschlands größte Quelle, in der bisweilen mehr als 10.000 Liter Wasser pro Sekunde zutage treten. Gespeist wird diese Quelle durch Wasser, welches etwa 12 km nördlich der Aach-Quelle im Flußbett der noch jungen Donau bei Immendingen versickert und durch ein unterirdisches Höhlensystem gen Süden fließt, bevor es in der Gemeinde Aach als Aach-Flüßchen wieder zutage tritt. Und natürlich sollten Sie den Bodensee mit seinen Gemeinden besuchen. So z.B. das wunderschöne Stein am Rhein, welches ca. 8 km entfernt von Gottmadingen (in der Schweiz) am westlichen Ende des Bodensees, dort wo der Rhein den Bodensee wieder verläßt, liegt. Oder auch Meersburg, ein malerischer weltbekannter Ort am Obersee. Auch Friedrichshafen mit den weltbekannten Zeppelinwerken sei hier erwähnt. Von diesen und anderen Orten aus hat man Gelegenheit mit der "weißen Flotte", wie die Schiffe der Bodenseeflotte hier genannt werden, Ausflugsziele am Bodensee oder aber an dem landschaftlich überaus reizvollen Abschnitt des Oberrheins zwischen Stein am Rhein und Schaffhausen zu erreichen. Zu den kulturellen Attraktionen der Region gehört zweifelsfrei auch die allemannische Fastnacht, für die Gottmadingen eine Hochburg darstellt. Sollten Sie uns um die "närrische" Jahreszeit besuchen wollen, sollten Sie darauf vorbereitet sein. Wer sich für die Traditionen der Fastnacht interessiert, sollte einen Besuch des Fastnachtsmuseums im Schloß Langenstein nicht missen. Hier werden viele traditionelle Fastnachtskostüme und Masken der Vereine der Regionen ausgestellt und deren Ursprünge erklärt. |
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